Fotos mit langer Verschlusszeit

Mit der Verschlusszeit (auch Belichtungszeit genannt) kann man die Qualität eines Fotos stark beeinflussen. Je länger die Verschlusszeit, desto mehr Licht trifft auf den Sensor. So kann ein Bild bei Tageslicht mit langer Verschlusszeit stark überbelichtet werden. Eine zu kurze Verschlusszeit bei schlechter Beleuchtung kann jedoch zu einer Unterbelichtung führen. Daher muss man neben der Belichtungszeit auch die Blendenöffnung anpassen. Mit der Verschlusszeit kann man jedoch auch gewisse Effekte erzeugen. So wird eine schnelle Bewegung mit einer kurzen Belichtungszeit eingefroren und klar dargestellt.



Dabei muss aber wie gesagt darauf geachtet werden, dass eine genügend starke Lichtquelle vorhanden ist.

Mit einer langen Belichtungszeit verschwimmt die Bewegung.



Bei langen Verschlusszeiten sollte ein Stativ verwendet werden, da die Bilder sonst garantiert verwackeln. Ist kein Stativ zur Hand, kann auch eine stabile Oberfläche wie z.B eine Mauer oder ein Tisch dafür verwendet werden. Wenn man die Verschlusszeit auf “Bulb” einstellt, bleibt der Verschluss solange offen, wie der Auslöser gedrückt wird. Dabei ist es wahrscheinlich am besten, wenn man für diese Funktion einen Fernauslöser benutzt, da durch leichte Bewegungen der Hand das Bild verwackeln kann.

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