Kleine Modelle, grosse Wirkung

Kinder sind ein beliebtes Fotomotiv. Und das nicht allein bei den stolzen Eltern und Paten, sondern auch in der Werbung, wo die kleinen Stars gerne auch mal für Verkaufsstrategien genutzt werden. Und in der Tat: Die meisten Kinder lassen sich gerne fotografieren. So gerne, dass man mitunter ein Problem hat. Da werden Grimassen geschnitten und/oder Geschenke (die meisten privaten Bilder entstehen nun mal bei Familienfesten und Feiern) demonstrativ ins Bild gereckt …
am besten, man lässt die Kleinen gewähren, „schießt” ein paar Bilder und wartet, bis sich die Aufregung gelegt hat. Denn die besten Kinderbilder entstehen nach wie vor dann, wenn der Nachwuchs abgelenkt ist und eben nicht gekünstelt fröhlich ins Bild schaut. Spätestens beim Spielen und Toben, wenn die Kamera gar nicht mehr wahrgenommen wird, entstehen dann jene Fotos und natürlichen Gesichtszüge, die einen Augenblick und ein Foto einzigartig und damit unvergesslich machen.

Das bedeutet, dass gerade bei Fotos der lieben Kleinen die leichte Teleoptik meist das Objektiv der Wahl ist. Am besten als Tele-Zoom, das es uns gestattet, den Ausschnitt jederzeit zu verändern und der jeweiligen Situation anzupassen. Weniger ist da meist mehr. Denn es soll ja nicht zu viel mit auf Bild kommen, das dann von dem kleinen Star - dem Hauptmotiv -, ablenken würde.

Die besten Fotos entstehen, wenn die Raumhelligkeit ausreicht und der Blitz im Gepäck bleibt. Ohnehin könnten kleinere Kinder erschrecken. Auch raten die meisten davon ab, dass man Säuglinge mit allzu starkem Blitzlicht „beschießt”. Lichtstarke Objektive und/oder Optiken bzw. Gehäuse mit Bildstabilisator sind daher sehr zu empfehlen.

Und natürlich muss man auch als Fotograf aktiv werden. Schräg von oben fotografiert (so wie wir Erwachsenen nun mal auf den Nachwuchs hinab blicken) entstehen selten eindrucksvolle Bilder. Also ruhig in die Knie gehen oder auch gleich auf den Bauch legen!

Kinder und Tiere - ein spannendes Thema!

Bei den Säuglingsfotos wurde einmal alles Störende aus dem Bild verbannt, da es nichts mit dem schlafenden Kind zu tun hatte. Auf dem zweiten Bild gehört das Spielzeug, das der Kleine „anhimmelt”, dann mit zur Bildaussage. Hier wurde auch ausnahmsweise einmal schräg von oben fotografiert, das es zu dem Bild passt.

Fotos: Hoffmann

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