Modernes Lesen - Ein Erfahrungsbericht

Bisher war ich ein glühender Verfechter von Büchern. Ich war der Meinung das lesen nur in einem “echten” Buch Spass macht. Nie hätte ich gedacht das ich meine Meinung ändern würde.

Doch dann bekam ich von meinem Freund einen OYO. Ein kleines weisses Gerät mit einem sechs-Zoll
grossen Touchscreen. Schnörkellos und schlicht gestaltet. Anfangs war ich skeptisch. Ein Buch in elektronischer Form lesen? Nach dem ersten mal einschalten machte ich mich mit dem Gerät vertraut. Simpel in der Handhabung, die Bücher werden in einer Bibliothek nach Titel oder Autor sortiert. Die gewünschte Literatur kann entweder im vorhandenen Store eingekauft , oder via USB-Kabel auf das Gerät geladen werden.

Nach den ersten zwei Büchern verschwand meine Skepsis gegenüber dem Bildschirm. Das Lesen ist überschend angenehm, da das Display optisch wie Papier wirkt. Nichts blendet oder spiegelt. So kann man auch in der prallen Sonne weitgehend problemlos schmöckern.

Das “umblättern” ist etwas gewöhnungsbedürftig. Durch drücken der recht/links Tasten oder duch eine Wischgeste lädt das Gerät die nächste/vorherige Seite. Dies dauert jedoch länger als wenn man eine Seite von Hand umblättert was mich zu Beginn sehr gestört hat.

Ein grosses Plus des E-Book-Readers ist die Bibliothek. Jeder der schon mal ein Buch mit tausend Seiten mit sich herumgeschleppt hat weiss, das es viel Platz braucht auch einiges wiegt. Mit einem E-Book-Reader kann man dutzende Bücher mit sich tragen und das Ganze wiegt trotzdem nicht mehr als ein normales Taschenbuch.

Ich werde weiterhin auf Papier lesen. Ohne Eselsohren an meinen Büchern würde mir etwas fehlen. Doch in meiner Handtasche trage ich nur noch meine kleine weisse Bibliothek mit dem Namen OYO herum.

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