Promis vor der Kamera

Wir alle kennen sie aus den Medien, jene Fotografen, die - mit Blitzlicht und starken Teleobjektven bewaffnet -, Stars und Sternchen nachstellen und diese in allen möglichen (und oftmals eben auch unmöglichen, sprich: peinlichen) Situationen ablichten. Wobei der Berufsstand des Paparazzo nicht immer den besten Ruf genießt und das Image, spätestens nach dem Tod der „Königin der Herzen” (viele sehen nach wie vor eine Mitschuld der Medien am Tod Prinzessin Dianas), durchaus angekratzt ist.
Tatsächlich ist das Arbeitsgebiet der Paparazzi (wie der Plural des Wortes heißt) mitunter ja auch kurios bis menschenverachtend. So gibt es, wenn Los Angeles mal wieder von einer Feuerwalze bedroht ist, jene Paparazzi, die in den reichen Villengegenden Stellung beziehen und darauf warten, welche der Nobelherbergen wohl als erste in den Flammen aufgeht … denn ein Bild eines Stars, der um sein Leben rennt, würde natürlich manchem Blatt viel Geld wert sein.

Mitunter entstehen da echte Hasslieben, denn auch die Stars benötigen die Medien und können nicht ohne, wobei - wenn es dem Prominenten in den Kram passt -, dann schon auch einmal Gerüchte geschürt und Szenen (die die Paparazzi dann begierig ablichten) geschickt inszeniert werden …

Ebenso gibt es natürlich, weit jenseits der Boulevard-Presse, Termine und Tage, an denen man als Zeitungs-Reporter Prominente vor die Linse bekommt. Das können bekannte Sportler, Personen des öffentlichen Lebens oder auch Schauspieler sein. So ist es kein Geheimnis, dass etliche US-Action-Darsteller selbst verschiedene Kampfsportarten trainiert haben. Und die kommen dann manchmal, so wie unlängst Don „The Dragon” Wilson, auch zu Lehrgängen zu uns nach Europa. Logisch, dass die Besitzer der Kampfsportschulen dann auch die regionale Presse einladen und Foto- und Autogrammstunden für ihre Mitglieder organisieren. Unter Umständen kann man also hier auch als Laie zu (s)einem Bild kommen. Ebenso wie bei Sportevents, wo die Aktiven häufig nicht nur der Presse, sondern eben auch dem Publikum im Vorfeld präsentiert werden.

Winterstars fast hautnah lassen sich zum Beispiel regelmäßig beim großen Straßenbiathlon, einem Sommer-Rennen auf Roll-Ski, im saarländischen Püttlingen erleben. Hier gab es, und das auch für die Zuschauer, Kati Wilhelm & Co live und in Farbe. Natürlich durften und dürfen die Zuschauer dabei nicht so nah ans Geschehen und den Schießstand wie die akkreditierten und mit Warnwesten ausgestatteten Profis, doch längs der Strecke und bei der Sportlerpräsentation kann man hier auch als Laie „zum Schuss” kommen. Voraussetzung sind meist jedoch langbrennweitige Objektive.




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