Zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein

Bereits vor einigen Jahren berichtete eine Foto-Zeitschrift über einen Reporter, der sich auf allerhand Zwischenfälle und Missgeschicke beim Sport spezialisiert hatte. Und so fanden sich im Archiv des Fotografen - wen wundert`s ? -, zahllose skurrile Bilder: Bilder von Crashs beim Automobilsport, Aufnahmen von Abflügen aus dem Eiskanal oder Reitern, die plötzlich ohne ihr Sportgerät, sprich: das Pferd, „unterwegs” waren.
Immer eine Spur Galgenhumor und Schadenfreude beim Betrachter inklusive. Logisch, dass dieser Mann immer zur richtigen Zeit am rechten Ort sein musste …
… das gilt natürlich auch für den, der als ganz „normaler” Reporter durch die Lande streift. Man muss wissen, wann der beste Zeitpunkt zum Fotografieren ist. Denn ganz gleich ob Profi oder Laie, aus einer langweiligen Situation wird nur selten ein gutes Bild werden:
Das bedeutet zum Beispiel, dass wir uns vor dem Zoobesuch darüber informieren, wann Fütterungen und/oder Flugvorführungen geplant sind. Oft gibt es auch einen Tag der offenen Tür, der aufregende Einblicke hinter sonst verschlossene Türen und Gehege ermöglicht. Oft werden dann Schlangen aus ihren Glasvitrinen genommen oder die Pfleger steigen zu (harmlosen) Tieren ins Gehege.
Auch für Märkte und Stadtfeste gilt: Wer terminlich auf dem Laufenden ist, bekommt schnell(er) ein gutes Archiv. Doch wie erfahren wir, wo und wann ein Oldtimer-Korso oder ein Mittelaltermarkt geplant ist? Hier hilft ein Blick in die Tageszeitungen und Wochenblätter, die über lohnende Events (die auch für uns Hobbyfotografen interessant sein könnten) schon vorab berichten. Zudem lohnt es sich, einmal auf die Homepage der Heimatstadt oder -gemeinde zu gehen. Auch hier finden sich meist so genannte Veranstaltungskalender, die den ein oder anderen tollen Ausflugstipp bereit halten. Mitunter finden sich auch Newsletter, in die man sich eintragen kann.
Das Beste: Wer regelmäßig - etwa bei Konzerten oder Sportvereinen -, vor Ort ist, kann vielleicht sogar zum persönlichen „Haus- und Hoffotografen” aufsteigen. Häufig wird man dann nämlich angesprochen, ob man nicht ein paar Bilder vorbei schicken könne. Das bringt dann meist ein paar Euro extra. Und die Möglichkeit, hinter die Kulissen zu schauen und damit zu besseren Bildern zu kommen!


Tags// , ,
comments powered by Disqus