Einen lokalen Apache-Webserver installieren? Mit Xampp ein Kinderspiel!


Wer sich im Programmieren von Webseiten und Webanwendungen versuchen will, kann sich beim Testen der eigenen Scripte einige Mühen sparen, indem er sich einen lokalen Webserver auf dem eigenen Rechner installiert. Dann nämlich können die frisch gescripteten Dateien einfach und direkt von der Festplatte aus durch den lokalen Webserver aufgerufen werden.



Das “Xampp” Logo.
Quelle: “apachefriends.org/de/extra-gallery.html”
Die wohl einzige wirkliche Wahl ist hierbei ein Apache-Server. Damit dieser auf dem neusten Stand der Dinge ist, und auch die gängigen Scriptsprachen interpretiern kann, müssen allerdings zusätzliche Pakete installiert werden. Zum Beispiel die Sprachen PHP, Perl oder MySQL. Einer der vielen Vorteile: Das Ganze ist vollkommen kostenlos! Der Nachteil: Die Installation ist für Laien und Neulinge nicht eben ganz einfach.

Doch dafür gibt es glücklicherweise eine Abhilfe, auf die auch erfahrenere Nutzer dankend zurückgreifen. Die Rede ist von einem Installations-Dienst mit dem wohlklingenden Namen “Xampp”. Dieses Programm kann hier ebenfalls kostenlos heruntergeladen werden. Die Distribution ist in vier Varianten verfügbar, von denen man idealerweise diejenige wählen sollte, die mit dem eigenen Betriebsystem kompatibel ist. Verwechslungen sollten selbst dem absoluten Laien nicht passieren, denn die Varianten sind nach den vier Betriebsystemen “Windows”, “Mac OS X”, “Linux” und “Solaris” benannt. Nach erfolgreichem Download ist die Exe-Datei auszuführen. Diese entpuppt sich als ein normaler Installationsvorgang, der ganz automatisch einen lokalen Apache Server einrichtet, und diesen auf den neusten Stand updatet. Inklusive aller gängigen Programmiersprachen.

Möchte man nun seine eigenen Scripte über den frisch installierten lokalen Webserver aufrufen, so speichert man die entsprechenden Dateien in den “htdocs”-Ordner innerhalb des Xampp-Installationsverzeichnises. Anschließend ist noch der Webserver über die  “xampp.exe” zu starten. Diesen lokalen Webserver erreicht man nun im Internetbrowser durch die URL “http://127.0.0.1/" oder “http://localhost/". Da diese Adresse auf den “htdocs”-Ordner verweist, erscheint nun eine Auswahl der dort gespeicherten Dateien. Nach Auswahl einer bestimmten Datei wird diese ausgeführt.

Achtung: Solltet ihr Unterverzeichnisse in dem Ordner angelegt haben, so werden die dort gespeicherten Dateien erst angezeigt, wenn ihr den entsprechenden Ordner direkt aufruft. Beispielsweiße: “http://localhost/sonstige/". 

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