PHP - Tutorial Part1: Das Erstellen einer PHP Datei


Eine der weltweit am meisten gesprochenen Sprachen ist heutzutage “PHP”. Hinter diesen drei Buchstaben verbirgt sich ein Kommunikationsmittel, dass derzeit von über einer Billionen Nutzern täglich “gesprochen” wird. Nämlich von knapp 75 Prozent aller Webseiten! “PHP” ist die am meisten genutzte Skriptsprache im World-Wide-Web, und damit ein echtes Pflichtprogramm für jeden Webdesign-Interessierten.



“PHP” ist eine serverseitig interpretierte Skriptsprache. Das bedeutet, dass der Server die Skriptbefehle interpretiert und verarbeitet, und diese bereits verarbeiteten Informationen bei Abruf weitergibt. Dies heißt im Klartext, dass die Sprache auf dem Server installiert sein muss. Zum Testen von eigenen Skripten kann sich ein privater Server auf dem Heimrechner lohnen. Auf den Servern von Webhost-Anbietern sind die gängigen Programmiersprachen natürlich auf dem neusten Stand installiert. Wenn Ihr Hilfe braucht beim Einrichten eines lokalen Webservers auf eurem eigenen PC, solltet Ihr mal einen Blick in dieses Tutorial werfen.

Einige Vorteile von “PHP” sind unter anderem eine breite Datenbankunterstützung, und vor allem die Einbindung von normalen html-Befehlen in eine “PHP”-Datei. Dadurch ist die Sprache für die Programmierung von Webseiten und Webanwendungen natürlich prädestiniert.

Um eine solche “PHP”-Datei zu erstellen, brauchen wir eigentlich nichts weiteres als einen Texteditor. Denn eine “PHP”-Datei enthält nur eine Sache: Text. Selbst die einfachsten Editoren, wie zum Beispiel das WordPad von Microsoft, sind daher vollkommen ausreichend. Sollte man für den Anfang ein solches Programm nutzen, muss man die Datei einfach nur unter der Endung “.php” speichern.

Trotzdem gibt es einige Editoren, die die Arbeit doch noch wesendlich vereinfachen können, vor allem wenn es um das verfassen etwas komplexerer Skripte geht. Hier sind zwei der besten Freeware-Editoren aufgelistet:

PHP Coder Pro
Dieses wunderbare Programm wurde extra für das Coding mit PHP erstellt. Es erkennt dabei nicht nur die “PHP”-Tags sondern auch HTML, und markiert diese farbig. Dadurch gestalltet sich das Coding wesendlich übersichtlicher. Besonders nützlich ist eine Vorschau-Funktion. So können die ausgewerteten Scripte direkt mit einem Klick betrachtet und eventuell editiert werden. Vielleicht das Sahnehäupchen des “PHP Coder” ist das “Auto-Complet”, das angefangene Tags automatisch zuende schreibt, und damit die Programmierzeit ganz erheblich verkürzen kann.

Proton
Für viele ist dieser Editor der Favorit. Die Bedienung ist ausgesprochen leicht, und das farbliche Markieren der Tags ist wirklich einwandfrei. Das Programm erkennt hierbei nicht nur “PHP” und “HTML”, sondern auch C, C++, Perl, und einige weitere Sprachen.

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