Die besten CMS's - Teil 3: Onlineshops


Im dritten und vorerst letzten Teil unserer kleinen Reihe über die besten Content Management Systems, geht es speziell um Lösungen rund ums e-Commerce. Seit einigen Jahren boomen die Onlineshops. Jeder größere Händler versucht sich an einer eigenen Online-“Filiale”. Diesem Bedarf an passender Software steht ein nicht minder großes Arsenal an Lösungen gegenüber. Wir haben für euch die derzeit besten herausgesucht.

Quelle: openmagazine.org

Magento
Wer auch immer sich mit eCommerce außeinander setzt kennt diesen Namen. Vor rund 3 Jahren startete das Open-Source Projekt “Magento”, und schon nach einem Jahr zählte es zu den meist genutzten Shop-CMS weltweit. Heute ist es das sich am schnellsten entwickelnde CMS auf diesem Gebiet. Eine große Community sorgt für stätige Verbesserung und Plug-Ins. Die besonderen Stärken des Systems: SEO auf höhstem Niveau, sehr hohe Anpassungsfähigkeit des Shopdesigns und klare und leicht verständliche Programmstruktur und Admin-Interface.

Shopware
Dieses System ist ebenfalls eines der besten die es momentan gibt. Made in Germany und besonders stark in der Optimierung für die Suchmaschinen-Bewertung. Deshalb ist Shopware auch sehr beliebt bei Webdesign-Agenturen, wie beispielsweise “Apanado”. Auch für Neulinge ist dieses System absolut empfehlenswert, da die Administration in einem sehr übersichtlichen und sich selbst erklärenden Interface abläuft.

OsCommerce
Ein weiteres Open-Source Projekt, das würdig ist in eine Liste der “Besten” genannt zu werden. Das Content Management System gilt als jenes mit den meisten Modifikationen überhaupt. Das System an sich kann man ehr als “basic” bezeichnen. Bis man daraus einen Hochleistungs-Shop gezaubert hat, dauert es ein wenig, und kostet eventuell auch Geld, denn nicht alle Erweiterungen sind kostenlos. Leider ist auch die Installation der Add-Ons nicht ganz so einfach zu handhaben wie in vergleichbaren Systemen. Das selbe gilt für Veränderungen am Design des Shops. Für beides sollte man schon ein wenig Ahnung vom Thema haben. Daher folgendes Fazit: OsCommerce kann eigentlich alles. Aber nicht in jedermanns Händen.


Quelle: prestashop.com
Prestashop
Ein kleiner Geheimtipp ist dieses “Leichtgewicht”. Leicht zum einen in der Bedienung und Installation, aber auch im Umfang. Prestashop bietet schon einige Features, doch andere sucht man vergeblich. Für kleinere Onlineshops nicht weiter schlimm. Die Community ist eben noch etwas kleiner als bei Systemen wie Magento oder OsCommerce. Daher gibt es noch wesentlich weniger Erweiterungen. Andererseits ist Prestashop bereits eine solide Webshop-Lösung, und vor allem eine Erlösung im Bezug auf die Ständigen Updates und das Addon-Chaos anderer Systeme.


Zen Cart
Seinen Ursprung hat dieses CMS im oben genannten OsCommerce. Allerdings geht die Weiterentwicklung von Zen Cart seit geraumer Zeit einen eigenen und durchaus erfolgreichen Weg. Unterm Strich kann man sagen, dass Zen Cart eine Art OsCommerce-Installation ist, bei dem bereits eine Menge Modifikationen und  Erweiterungen vorinstalliert sind. Einige der gelungenen Weiterentwicklungen sind ein Template-Editor  und ein Manager für die Waren-Attribute.


Natürlich gibt es noch sehr viel mehr durchaus gute Shop-CMS, die ebenfalls exzellente Ergebnisse liefern. Allerdings ist es nicht eben einfach den Überblick über das breite Angebot zu behalten. Eine eigene Auflistung, die in den nächsten Tagen online gehen soll, verdienen außerdem noch Shopping-Cart-Plug-Ins für große CMS wie Joomla, Wordpress und Typo3. Auch wenn die CMS-Welt schnelllebig ist und sich rasant entwickelt: Besonders erfreulich ist in den letzten Jahren der Trend hin zu kostenlosen Open-Source-Projekten. Hier sind meist nur einige besonders leistungsstarke Erweiterungen kostenpflichtig. Die kostenpflichtigen Systeme geraten zunehmend ins Hintertreffen. Und das liegt vor allem an der geballten Power der riesigen Community die fleißig scriptet und programmiert.

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